Danke!

Eine Abschiedsrede aus 2017 von Herrn W.

Nun ist auch meine Zeit gekommen, dem Hansenbarg Lebewohl zu sagen. Was mir persönlich nicht leicht fällt. Denn ohne euch, dem Hansenbarg-Team (Therapeuten, Küche, Ärzte, Hauswirtschaft, Physio) wäre ich nicht mit meinem Paket klar gekommen und hätte meine ganzen Baustellen nie bewältigen können.

Denn ich war an einem Punkt, an dem ich mich und mein Weg verloren hatte. Ich hatte einen wahnsinnigen Selbsthass mir gegenüber, der mich sehr lange ziemlich runter gezogen hat. Ich wollte zum Beginn hier eigentlich alles hinschmeißen, bis ich nach zwei Wochen in meine Gruppe 5 kam. Die hatte einen ganz großen Anteil, dass ich mich nicht aufgegeben habe und meinen Weg hier weiter gegangen bin; die gab mir sehr viele Tipps und viel Hilfe, dass ich mich nicht aufgebe und weiß was ich kann. Ihr wart mehr als eine Gruppe für mich - ihr wart wie eine Familie für mich. Die mich niemals aufgegeben hat und immer wusste, dass ich das alles schaffe… Danke für diese Grillabende, Gespräche, für das Lachen, das ich durch euch wieder entwickeln konnte. Einfach Danke!

Es gibt noch einige Personen die ich erwähnen muss durch die ich viel gelernt habe.

Kommen wir zu H.; Ich habe bisher niemals einen Menschen kennen gelernt, der so ehrlich und sich selbst so treu geblieben ist wie du. Du hast mich vom ersten Tag an aufgenommen; hast mir so viel Positives und Respekt entgegen gebracht. Was mich beeindruckt hat ist, dass du egal wie schlecht ich drauf war, dich immer darum gekümmert hast dass ich nicht alleine war. Durch dich habe ich gelernt, mir selbst treu zu bleiben und niemals aufzugeben. Du bist ein herzensguter Mensch, der mir sehr fehlen wird.

Meine beiden Chaoten, S. und D.: Der Dienst in der Cafeteria mit euch beiden war immer ein Genuss; es hat so viel Spaß gemacht mit euch zu arbeiten und auch unsere Ausflüge werden mir fehlen. Besonders werde ich die Gespräche in der letzten Woche nicht vergessen, in denen ihr mir so viel Mut gemacht habt. Ihr beide habt mir mein Lachen wiedergebracht.

Als Letztes komme ich zu L.: Du bist mir in all der Zeit so ans Herz gewachsen, dass du für mich wie eine Mutter geworden bist. Und ohne dich würde ich vielleicht nicht mehr hier stehen… denn du hast immer gesehen, wenn es mir schlecht ging; hast mir mit den Gesprächen geholfen, mir selbst nicht mehr böse zu sein… Durch dich bin ich auf den rechten Weg gekommen, mein Leben so zu gestalten wie ich es will. Du hast so viel Gutes in mir gesehen und das in mir gesehen, was ich jetzt bin. Durch deine gutherzige, menschliche, freundliche Art hast du mich mit am meisten aus meinem altem Leben rausgeholt. Ich kann dir nicht genug danken dafür, denn ich ohne dich hätte ich diesen Weg nicht geschafft.

Ich kann euch allen nicht genug Danke sagen. Jeder von euch hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich nun am Ende der Therapie bin. Danke dass ich mit euch leben und arbeiten durfte; es war mir eine große Ehre.

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