• Zwei Frauen im Gespräch
  • Vier Frauen sitzen auf einer Couch und unterhalten sich
  • Drei Frauen essen gemeinsam in einer Wohnküche

Methoden / Didaktik

Bei der Betreuung unserer Klientinnen und Klienten arbeiten wir u.a. mit

Wir kooperieren mit anderen Institutionen im Stadtteil und arbeiten mit entsprechenden Arbeitsgemeinschaften zusammen.

Krankheitsverständnis und Selbstregulation
Zielsetzung unserer Arbeit ist die Gewinnung  eines adäquaten Verständnisses der eigenen Erkrankung bei den Klientinnen und die Herstellung von tragfähigen Arbeitsbündnissen, wodurch die Klientinnen einen Zuwachs an positivem Selbstumgang erlangen können. Dazu arbeiten wir mit:

Psychoedukation
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Durchführung von manualgeleiteten störungspezifischen Psychoedukationsgruppen geschult. Die Durchführung richtet sich nach dem jeweiligen Bedarf der Klientinnen.

DBT
Wir arbeiten in unserem Versorgungskonzept mit  Anteilen der Dialektisch-behavioralen Therapie (DBT) nach Marsha Linehan.
DBT ist eine störungsspezifische Therapie, die für die Personengruppe der Klienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen entwickelt wurde. Mittlerweile findet sie auch Anwendung bei der Behandlung anderer Persönlichkeitsstörungen und bei Schmerz- und Suchtpatienten.
Insbesondere die DBT-Anteile 

  • Skills-Training / Erlernen von Fertigkeiten zur Selbstregulation und zum Spannungsabbau und
  • Achtsamkeits- und Bewusstseinsfertigkeiten

werden von uns in der direkten Einzelbetreuungen und auch in Gruppen integriert.

Erstellen eines Notfallkoffers
Mit den Klientinnen erstellen wir gemeinsam einen individuellen „Notfallkoffer“, der zum integralen Bestandteil des Alltags werden und somit bei beginnenden Krisen oder Stimmungsverschiebungen Anwendung finden kann. Die Vermittlung der Fähigkeit, selbständig und aktiv auf Krisen reagieren und diese damit ggf. minimieren zu können, verstehen wir als Teil unserer Aufgabe.

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Konfliktmanagement
Konflikte sind Teil des menschlichen Miteinanders. Wir möchten die Klientinnen und Klienten darin unterstützen und befähigen, Konflikte zu klären und dabei weiterhin in der Beziehung zu bleiben. Die Zielsetzung der Konfliktmoderationsmethode besteht in dem positiven Erleben, dass zwischenmenschliche Konflikte  lösbar sind und beide Seiten aus diesen gestärkt und als „Gewinner“ hervorgehen können. Die oft neue Erfahrung, die Beziehung zum Anderen bei Konflikten nicht abzubrechen, wirkt dabei selbstwertstärkend und stabilisiert das Selbst- und Fremdverhältnis.

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Alltagskompetenztraining
Die Zielsetzung unserer Arbeit besteht darin, die Klienten und Klientinnen zu befähigen, ein möglichst hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit und Selbständigkeit zu entwickeln. Dabei stärken wir besonders die Fähigkeit zur Alltagskompetenz.

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Sozialpädagogische (hermeneutische) Diagnosen
Unsere MitarbeiterInnen sind geschult im Umgang mit sozialpädagogischen Diagnosen nach Mollenhauer/Uhlendorf für Jugendliche. Ziel des Einsatzes dieser Methode ist es, die subjektiven Sichtweisen, Lebensthemen und Probleminterpretationen der Jugendlichen und Familienmitglieder in das Hilfeverfahren mit einfließen zu lassen.

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Kopfgrafik Eingliederunfshilfe
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